Schwimmtrainer in Gefahr

Nele, Lotti, Tim und Theo sind Detektive. Sie haben schon 20 Fälle gelöst mit der Hilfe von Kommissar Lerold. Nele, Lotti, Tim und Theo haben heute ein Club-Treffen, da sie aber keinen neuen  Fall haben, haben sie überlegt, was sie machen könnten. Nele sagt: „Wir können ins Schwimmbad gehen.“ Eine Stunde später, trafen sie sich vor dem Schwimmbad und gingen rein. Kurze Zeit später spielten sie im Spaßbecken mit einem Wasserball. Theo musste kurz auf die Toilette, als er ein Gespräch zwischen zwei Männern mitanhörte. Der eine sagte: „Es reicht! Ich mache das nicht mehr mit – Ich steige aus!“ Dann verließen die Männer die Toilette und Theo ging zurück zu seinen Freunden und erzählte ihnen, was für ein merkwürdiges Gespräch er mitangehört hatte. Lotti fragte, wie die Männer aussahen und wo sie hingegangen seien, aber Theo antwortete: „Ich habe das Gespräch nur angehört und die Typen habe ich nicht gesehen. Aber wir sollten jetzt auch nach Hause gehen.“

Am nächsten Tag trafen sich alle bei Nele im Hauptquartier und unterhielten sich über den Vorfall im Schwimmbad. Sie beschlossen heute wieder ins Schwimmbad zu gehen, um zu gucken, ob die Typen wieder da seien und Theo sie an der Stimme wiedererkennen würde. Sie hatten sich gerade auf eine Bank hinter einem großen Busch gesetzt, als auf der anderen Seite zwei Leute stritten.  Theo flüsterte: „Das sind sie!“ Lotti meinte: „Na dann los, wir verfolgen sie.“

Nele, Lotti, Tim und Theo verfolgten die Männer bis zu einem Mehrfamilienhaus, wo sie drin verschwanden. Tim meinte: „Wir müssen wissen, wo sie genau wohnen. Ich klingele jetzt an der Haustür, und wenn dann die Männer fragen, wer ist da, was sagen wir dann?“ Lotti antwortete: „Wir sagen: Hier ist die neue Zeitung.“ Tim fing an zu Klingeln, aber keiner von den Typen meldete sich. „Na gut, gehen wir ins Hauptquartier. Hier werden wir wohl nichts mehr herausfinden“, sagte Nele.

Am nächsten Tag haben sich die vier wieder vor dem Schwimmbad. Sie warteten  wieder auf die Männer, die kamen auch ziemlich bald, doch heute gingen sie ins das Schwimmbad. Zum Glück hatten Nele, Lotti, Tim und Theo Schwimmsachen dabei. Sie gingen also auch in das Schwimmbad. Theo und Tim belauschten die Männer beim Umziehen in der Umkleide und  erfuhren so die Namen der beiden.  Der eine hieß Leo Koslov und der der andere Lukas Nirgadon. Im Schwimmerbecken  erzählten Tim und Theo, was sie in der Umkleide mitgehört hatten.

„Du kannst da jetzt nicht aussteigen.“

Plötzlich entdeckte Nele die Männer, die sich gerade mit dem Bademeister stritten. Die vier schwammen unauffällig zu ihnen hinüber und sie belauschten die drei. Leo und Lukas sagten zu dem Bademeister. „Du kannst da jetzt nicht aussteigen. Du musst für uns weiter klauen und wehe du verpetzt uns, dann gibt es richtig Stress!“

Als Nele, Lotti, Tim und Theo eine halbe Stunde später draußen standen, sagte Theo: „Also waren es der Bademeister und einer drei Typen, die ich auf der Toilette belauscht habe und nicht Leo und Lukas.“ Lotti sagte: „Ich muss nach Hause. Ich muss noch für Englisch lernen.“ „Ok“, sagte Tim, „ich habe noch einen Zahnarzttermin, aber eigentlich habe ich gar keine Lust.“

Am nächsten Tag trafen sich die vier wieder vor der Schwimmhalle, aber auch nach zwei Stunden kamen die Männer immer noch nicht, also gingen sie zu Nele ins Hauptquartier und besprachen den Fall. Theo schlug vor mal im Internet nach Leo Koslov und Lukas Nirgadon zu suchen. Die Sucher gab einige Treffer und Lotti schlug vor: „Wollen wir die Seiten ausdrucken, dann können wir sie in den Ordner mit Fall packen.“ Theo sagte: „Ich habe morgen Schwimmtraining. Wir trainieren für den Wettkampf in zwei Wochen, ich probiere morgen mal den Namen von dem Bademeister herauszufinden.“ Nele meinte: „Gut, treffen wir uns morgen um zwei Uhr im Hauptquartier?“ „Ja, können wir machen“, sagte Lotti. „Ich komme nur vielleicht 5 Minuten später, ich habe nämlich noch Reiten.“

Am nächsten Tag trafen sich alle zur verabredeten Tag. Theo sagte: „Der Bademeister heißt Johannes Geißler.“ „Johannes Geißler, den Namen kenne ich irgendwoher“, stockte Nele, „aber ich weiß nicht mehr, woher.“ „Gut, wollen wir jetzt nochmal ins Schwimmbad und Johannes Geißler befragen?“ Eine halbe Stunde später standen die vier vor dem Büro des Bademeisters, als der plötzlich hinter ihnen stand und fragte: „Was wollt ihr denn hier? Das Kinderspielbad ist dahinten!“

„Was haben Sie denn in dem Sack da drin?“, fragte Nele und deutete auf den Beutel in den Händen des Bademeisters.  „Ähm, äh“, stammelte der Bademeister, „da sind nur Badespielsachen drin, die ich in mein Büro bringen wollte“. Tim sagte: „Dürfen wir mal in den Sack hineinschauen?“ „Nein!!“, sagte der Bademeister energisch. „Mensch, wo bleibst du denn?“, sagte Leo Koslov, der sich der Gruppe von Seite näherte. „Äh, ich komme gleich“, sagte Johannes Geißler, „so ihr geht jetzt sofort, oder er gibt Ärger.“ Nele, Lotti, Tim und Theo entschieden sich zu gehen. Sie gingen in die Wassersitzecke, weil da gerade keiner war. Dort besprachen sie den Fall. Theo sagte: „Das Verhalten vom Bademeister war wirklich komisch.“ „Ja, der hat wirklich Dreck am Stecken und die anderen beiden auch“, sagte Nele. „Meinst du Leo Koslov und Lukas Nirgadon?“ fragte Lotti. „Ja, die beiden meine ich.“ „Scht, seid Mal leise, guckt Mal dahinten! Wir schleichen uns zu dem Büro, da telefoniert gerade Lukas Nirgadon“, sagte Tim.

„Was da war nichts zu holen?“, sagte Lukas, „guckt doch nochmal, es ist doch nicht so schwer bei anderen Leuten etwas zu klauen“. „Aha, da haben wir es ja!“, sagte Lotti. Nur leider sprach Lotti etwas zu laut, sodass Lukas sie hören konnte. „Was macht ihr denn da?“, meckerte Lukas wütend, „habt ihr mich etwa belauscht?“ „Äh, nein“, sagte Nele. „Und was ist das in deiner Hand?“, brüllte Lukas nun fast. „Ähm, äh, ah mein Handy.“ „Nein, das ist kein Handy“, sagte plötzlich Leo, „wir haben nämlich auch so ein Teil. Da ist ein Richtmikrofon. Damit nimmt man Gespräche auf“. „Gib mir das Teil sofort“, sagte Lukas. Tim gab ihm das Richtmikrofon und er löschte alle Tondateien, die darauf waren. Danach gab es Tim zurück. Leo schubste die vier durch eine Tür, die in den Keller führte.

Dort trafen sie auf den Bademeister. „Was macht ihr denn hier?“, fragte er. „Leo hat uns hier reingeschubst“, antwortete Nele, „und warum sind Sie hier?“ „Die beiden haben mich betrogen“, sagte der Bademeister, „ich sollte für die beiden Geld und Wertsachen klauen. Ach, warum erzähle ich euch das eigentlich? Es interessiert euch doch gar nicht.“ „Doch, wir sind Detektive!“, sagte Lotti. „Wie seid ihr uns eigentlich auf die Schliche gekommen?“, fragte der Bademeister. „Ich habe ein Gespräch belauscht“, sagte Theo.  Theo wollte gerade weitersprechen, als ihm Nele unterbrach. „Wir müssen hier erstmal rauskommen. Lotti, hast du deinen Dietrich?“„Den habe ich in meiner Schwimmtasche, aber ich habe eine Haarspange dabei. Damit sollte es funktionieren. Das ist nämlich nur ein altes Badschloss“, sagte Lotti.

Fünf Minuten später schlichen die fünf aus dem Keller. Zum Glück kannte sich der Bademeister sich im Schwimmbad gut aus und führte auf dem direkten Wege zurück. Als sie bei den Umkleiden ankamen, rannten sie zu ihren Sachen und zogen sich so schnell sie konnten um. Danach rannten die Detektive zum Telefon und riefen Kommissar Lerold an, der sofort kam.

Der Bademeister hatte Leo und Lukas in den Kellerraum gelockt, wo der Kommissar Lerold Leo und Lukas festnahm. Drei Tage später trafen sich die Detektive mit dem Bademeister, der seinen Job zum Glück behalten durfte und Kommissar Lerold mit ihrem Lieblingscafe. Dort erzählten sie die ganze Geschichte. Kommissar Lerold sagte: „Leo und Lukas sind bei uns nicht unbekannt. Die beiden müssen ein halbes Jahr ins Gefängnis.                                                                                               Nele, Lotti, Tim und Theo riefen: „Wir sind gut, wir sind besser, wir sind die Besten!!“

(Geschrieben von Amelie)

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